{"id":107,"date":"2015-05-31T09:40:36","date_gmt":"2015-05-31T09:40:36","guid":{"rendered":"https:\/\/update2022.annapapst.ch\/?p=107"},"modified":"2015-05-31T07:09:01","modified_gmt":"2015-05-31T07:09:01","slug":"stadtmusikanten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/update2022.annapapst.ch\/?p=107","title":{"rendered":"Stadtmusikanten"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"p1\">Stadtmusikanten<\/h2>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Ein Gesindem\u00e4rchen hat der neuen Produktion von papst&amp;co. Pate gestanden. In \u201eStadtmusikanten\u201c machen vier Musikerinnen und Musiker die Not zum Programm: Anstatt einen weiteren Nebenjob anzunehmen um sich \u00fcber Wasser zu halten, entwickeln sie gemeinsam mit dem Produktionsteam einen Abend \u00fcber Arbeits- und Lebensperspektiven.<i> <\/i>Ein theatrales Konzert \u00fcber Wesen und Wert von Arbeit und den Balanceakt zwischen Beruf und Berufung.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">\u201eStadtmusikanten\u201c ist sozusagen ein Versuch in Echtzeit. Via Aufruf haben papst&amp;co.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Musikerinnen und Musiker mit verschiedenen Arbeitsbiographien<i> <\/i>gesucht, die bereit waren, eine Band zu gr\u00fcnden und in dieser Formation auch \u00fcber das Theaterprojekt hinaus selbstst\u00e4ndig aufzutreten. Die vier Performer, die sie in einem langen Castingprozess gefunden haben, \u00fcberzeugen durch ihre musikalischen F\u00e4higkeiten, ihre pr\u00e4gnanten Erz\u00e4hlungen und die Dringlichkeit ihres Anliegens, Musik zu machen. So begegnen wir auf der B\u00fchne vier Menschen, die ihr Brot bisher unter anderem als Velokurier, Schafhirte, Reinigungskraft und B\u00fcrolistin verdient haben. Sie besetzen die B\u00fchne wie die Bremer Stadtmusikanten weiland das R\u00e4uberhaus, erkl\u00e4ren das Theater zur Konzertlocation und entscheiden sich gegen \u00f6konomische Sicherheit und f\u00fcr maximale Freude.<\/span><\/p>\n<p class=\"p1\"><em>\u00abStadtmusikanten\u00bb heisst das Projekt, in dem sich die junge Schweizer Theaterformation Papst &amp; Co. auf un\u00adgew\u00f6hnliche Weise Gedanken \u00fcber die \u00adBedeutung von Arbeit und Sicherheit macht. (&#8230;)Wie Esel, Hund, Katze und Hahn im M\u00e4rchen das R\u00e4uberhaus erobern, machen sich die vier Frauen und M\u00e4nner die B\u00fchne zu eigen, mit Gitarrenrock und Duetten. Die individuellen Empfindungen verschmelzen zu Liedtexten: \u00abIch was suchen, ich nicht wissen wie finden\u00bb, schreit sich die Blauhaarige die Wut von der Seele, und: \u00abAb und zu etwas Zukunft f\u00fcr mich!\u00bb Am Ende stehen sie alle am B\u00fchnenrand und werden zu Recht heftig beklatscht, und wom\u00f6glich haben sie noch viel Zukunft vor sich, als Band und als Formation.<\/em> <strong>Isabel Hemmel, Tages-Anzeiger 20.08.2014<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\"><em>Sinnig sind die Bienenwaben (B\u00fchne: Gabriela Neubauer), durch welche die Darsteller bisweilen ihre K\u00f6pfe oder Beine strecken. Statt fleissiger Insekten ist aber Sisyphus am Werk. Die Unbequemen passen nicht in die vorgefertigten Lebens-Schablonen. (&#8230;) Eine ber\u00fchrende Hommage an die \u00abGeneration Praktikum\u00bb.\u00a0<\/em><strong>Katja Baigger, NZZ 20.08.2014<\/strong><\/p>\n<p class=\"P\"><em>Nach Z\u00fcrich! Nach Z\u00fcrich! Nun besetzen die <span class=\"recomDescriptiveWord\">Stadtmusikanten<\/span> im Theater das Haus, es ist ihre B\u00fchne f\u00fcr Verwandlungen. Sehr sprechend ist hier alles angelegt. Die B\u00fchnenaufbauten setzen sich aus einzelnen Wabenelementen zusammen, die sich dann zu einer Landschaft (mit K\u00fchen unter Palmen) f\u00fcgen. Jeder Umbau gibt den Blick frei auf einen Teilbereich der Geschichte, bis sich die Prot\u00adago\u00adnis\u00adten dann freigespielt haben. Im Kern sind sie alle Rockstars, das zeigen auch die Kost\u00fcme. Den Figuren w\u00e4chst ein Fl\u00fcgel. Oder auch ein Kuhfell auf dem R\u00fccken.Am Schluss liest Maxi Schmitz einen Text von hinten vor, als liesse sich auch das Leben r\u00fcckbuchstabieren. Aber irgendwie ergibt alles einen Sinn. Wenn sie zusammenspielen, muss es eine Art haben \u2013 wie im M\u00e4rchen von den <span class=\"recomDescriptiveWord\">Stadtmusikanten<\/span>. <strong>\u00a0<\/strong><\/em><strong>Stefan Busz, Der Landbote, 20.08.2014<\/strong><\/p>\n<p class=\"P\"><em>Auch auf der B\u00fchne setzt sich bei allen K\u00fcmmernissen und Tagtr\u00e4umen der vier Kreativen mit der Zeit der Drang zur Tat durch. Die Wabenwand wird abgebaut, und die Musiker treten mit einem wuchtigen Song in Aktion. \u00abIch was suchen, ich nicht wissen, wie finden\u00bb, tobt die Schauspielerin, und der Groove haut gut in den Bauch. Da haben sich vier Grenzg\u00e4nger zwischen Prekariat und Wunschtraum zu einer Band zusammen gerauft und man denkt: tolle Musik! <\/em><strong>Pirmin Bossart, Neue Luzerner Zeitung, 18.09.2014<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadtmusikanten Ein Gesindem\u00e4rchen hat der neuen Produktion von papst&amp;co. Pate gestanden. 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